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Verpackungsabfalltonne („Gelbe Tonne“)

Die sogenannten Leichtverpackungen, die bisher über die Wertstoffinseln gesammelt werden, laufen unter der Regie der dualen Systeme. Alle Landkreise in Deutschland werden per Los unter den 10 dualen Systeme aufgeteilt. Das zuständige duale System schreibt dann alle 2-3 Jahre sämtliche Leistungen (Behältergestellung, Einsammeln, Sortieren und Verwerten) getrennt voneinander aus.

Der Landkreis hat eine gewisse Mitbestimmung bei der Wahl des Sammelsystems. Bisher haben wir die getrennte Sammlung mit Wertstoffinseln favorisiert, da es immer leichter ist, bereits vorsortierte Wertstoffe zu verwerten, als aus einem Gemisch wieder verwertbare Wertstoffe heraus zu sortieren. Leider hat sich jedoch im Laufe der Jahre herausgestellt, dass einerseits die Verschmutzung der Standplätze durch Abfallablagerungen jeglicher Art steigt - eine Zumutung für die Anlieger - und andererseits die Mitmachbereitschaft sinkt: die Mengen der zu den Wertstoffinseln und Wertstoffhöfen gebrachten Wertstoffe sinkt insgesamt und es werden zunehmend gemischte Abfälle vor die Behälter gestellt, ohne diese einzusortieren. Ein grundsätzlicher Nachteil der Wertstoffinselbehälter ist außerdem die Unflexibilität bei Mengenschwankungen. Daher haben wir uns zu einem Systemwechsel auf die Verpackungsabfalltonne („Gelbe Tonne“) entschlossen.

Das uns zugeloste duale System ist die RKD Recycling Kontor Dual GmbH & Co. KG. Die Ausschreibung wird voraussichtlich Mitte August entschieden. Anschließend werden wir vom beauftragten Unternehmen die Einzelheiten erfahren. Bis dahin stehen viele Einzelheiten des Systemwechsels noch nicht fest.


Was jetzt schon feststeht:

  • Die Verpackungsabfalltonne kommt zum Jahreswechsel 2017/2018

  • In die Verpackungsabfalltonne dürfen nur Verpackungen eingeworfen werden: was bisher in die Wertstoffinseln einsortiert werden sollte und zusätzlich Styropor-Verpackungen.

  • Die Wertstoffinseln werden dann abgezogen.

  • Die Leerung der Verpackungsabfalltonne erfolgt 4-wöchig.

  • Zur Verfügung stehen 240-Liter-Tonnen sowie 1100-Liter-Container für Wohnanlagen und gewerbliche Endverbraucherstellen. Anders als ursprünglich geplant werden alle Behälter grau mit gelbem Deckel sein.

  • Wie viel Volumen braucht man?
    Wir können keine verbindlichen Angaben geben, da es sehr vom jeweiligen Einkaufsverhalten abhängt (Werden Getränke in Tetrapak gekauft? Gibt es Hund oder Katze mit dem entsprechenden Dosenanfall? Wird auf Abfallvermeidung geachtet und z.B. Obst lose gekauft statt in einer Schale?). Wenn es um die Planung von Tonnenhäuschen geht empfehlen wir, diese zu verschieben, bis Erfahrungswerte vorliegen, und die Verpackungstonnen so lange außerhalb eines Tonnenhäuschens aufzustellen.

    Ganz grob könnte man wie folgt kalkulieren:

    Im 1-2-Familienhausbereich: Als ersten Anhaltspunkt kann man pro 3-4-Personen-Haushalt eine 240-Liter-Tonne ansetzen -- ähnlicher Bedarf wie bei der Papiertonne. Wenn Sie als Einzelhaushalt planen, können Sie die Menge der in 4 Wochen bei Ihnen anfallenden Verpackungen (einschließlich Dosen, aber ohne Glas) selbst abschätzen.

    Auch bei Wohnanlagen ist ein erster Anhaltspunkt das Volumen des Papierbehälters bzw. ein 1100-Liter-Verpackungs-Behälter pro 20 Personen.

  • In besonders beengten Altstadtbereichen wird der Platzbedarf ein Problem darstellen, so dass hier auf die Wertstoffhöfe ausgewichen werden kann.

  • Daher bleibt an den 5 größten Wertstoffhöfen die Abgabemöglichkeit für die Vertragsdauer von 3 Jahren bestehen. An den übrigen Wertstoffhöfen gibt es für eine Übergangszeit von maximal einem Jahr zusätzliche Sammelbehälter.

  • Die Aufstellung einer Verpackungstonne ist zwar nicht direkt Pflicht, indirekt jedoch schon, da keine Verpackungsabfälle in die Restmülltonnen gegeben werden dürfen. Die Option Wertstoffhof statt Verpackungsabfalltonne bleibt daher de facto solchen Stellen vorbehalten, wo es aus Platzgründen keine Möglichkeit gibt, eine Aufstellung zu realisieren.

  • Die Finanzierung erfolgt durch die dualen Systeme, nicht über Abfallgebühren. Es wird daher keine Gebühr für die Verpackungsabfalltonne erhoben.

  • Die Verpackungsabfalltonnen werden nicht von der WGV ausgegeben, sondern von dem Unternehmer, den RKD beauftragen wird. Auch Leerung / Sortierung / Weiterverarbeitung erfolgen nicht durch die WGV. Der Inhalt der Verpackungsabfalltonnen wird nicht in Quarzbichl verarbeitet, sondern geht zu den Sortieranlagen, die RKD jeweils bestimmt.


Weitere Informationen/ Art und Weise der Verteilung/ organisatorische Details werden bekanntgegeben, sobald diese feststehen. Wir bitten daher noch um etwas Geduld.



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