Biotonne


Jetzt Versprechen abgeben und gewinnen auf www.aktion-biotonne-deutschland.de.
Versprechen Sie, Ihre Bioabfälle in die Biotonne zu geben und zwar ohne Fremdstoffe. Warum??? Das erklärt Rodellegende Hackl Schorsch (3-Minuten-Video)
Mittels „Rettich“-Barometer können Sie den deutschlandweiten Fortschritt der Aktion verfolgen!

Gerne können Sie durch Hinweis an andere zum Gelingen beitragen.
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Die Biotonne im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist braun.

Die braune Biotonne ist nur für kompostierbare Abfälle.
Geben Sie nichts in die Biotonne, was nicht verrottet, was schadstoffhaltig ist oder was die Verarbeitung behindert!

Sinn der Biosammlung:

-> Kurz erklärt:  2-Minuten-Video

-> Abfalltrennung mit Rodellegende Georg Hackl:
3-Minuten-Video

In die Biotonne:

  • Gemüse-, Salat- und Obstabfälle
  • Speisereste aus Privathaushalten
    (auch Knochen)
  • Eierschalen
  • Papier-Kaffeefilter (keine Pads/Kapseln!)
  • Küchenrolle, Papiertaschentücher
  • Blumensträuße und Gestecke ohne Draht/ ohne Fremdstoffe
  • Grasschnitt
  • Unkraut (auch keimfähig)
  • kranke Pflanzen
  • Strauchschnitt, Heckenschnitt
  • Laub
  • Rinde
  • Tonkugeln aus Hydrokultur
  • Blumentopferde frei von Kies
  • Sägemehl von 100 % unbehandeltem Holz

Nicht in die Biotonne:

  • Plastiktüten (falls Tüten zur Sammlung in der Küche verwendet werden: unbedingt ausleeren!) (Hinweis)
  • plastikähnliche „Bioplastik“-Tüten  (verrotten nicht schnell genug! Zudem in der Sortierung nicht von Plastktüten zu unterscheiden!  Link)
  • keine sonstigen „Bioplastik“-Produkte  (Information)
  • Kaffeekapseln (auch keine „kompostierbaren Kaffekapseln“ – verrotten nicht schnell genug!) Kaffeekapseln gehören in die Verpackungstonne und dürfen sogar mit dem Kaffee hinein (alle andere Verpackungen müssen leer sein)
  • die meisten Teebeutel  (weitere Informationen)
  • Windeln, Hygieneartikel (schadstoffhaltig, zum Restmüll)
  • Tierkot, Einstreu aus der Kleintierhaltung (Handsortierung der Bioabfälle! Tierkot zum Restmüll)
  • Asche (schadstoffhaltig, zum Restmüll – vollständig erkaltet)
  • Staubsaugerbeutel (schadstoffhaltig, zum Restmüll)
  • Verpackte Lebensmittel (am besten auspacken, sonst zum Restmüll)
  • Steine (beschädigen die Anlage, daher zur Kiesgrube)
  • Erdaushub/ Gartenerde  (hat hierzulande immer einen Kiesanteil, Kies verrottet aber nicht und darf laut Gütekriterien im Qualitätskompost nicht enthalten sein)
  • Holzbretter, Obstkisten (schadstoffhaltig, daher nach Quarzbichl oder Greiling, Einzelstücke zum Restmüll)
  • Sägemehl von gemischtem und behandeltem Holz (schadstoffhaltig, zum Restmüll, große Mengen nach Greiling)

Zum Download Trennliste

Zum Abfall-ABC
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Größe und Leerungsrhythmus:

Zulässige Biotonnengrößen sind 80, 120 und 240 Liter (Maße der Tonnen). Die Leerung erfolgt 14-tägig nach Ihrem Abfuhrkalender.

Muss ich eine Biotonne nehmen?

Biotonnen unterliegen ab 01.01.2016 der Anschlusspflicht. Damit wird das deutsche Kreislaufwirtschaftsgesetz umgesetzt, das die flächendeckende Biotonne vorschreibt, um die in den Bioabfällen vorhandene Energie nutzen zu können. Nur bei Eigenkompostierung ALLER anfallenden Bioabfälle incl. Speisereste, Zitrusschalen, samenden Unkräutern und kranken Pflanzen  kann eine Befreiung von der Biotonne beantragt werden. Da solche Bioabfälle nur eingeschränkt für die Eigenkompostierung geeignet sind, empfiehlt sich eine Biotonne zusätzlich zum eigenen Kompost – ggfs. mit Nachbarn zusammen.
Es dürfen KEINE Bioabfälle mehr in der Restabfalltonne landen!

Woher bekomme ich die Biotonne?

Die Behälter werden vom Abfallwirtschaftsunternehmen des Landkreises gestellt. Die Biotonne ist mit einer Gebühr belegt, Nachweis für die geleistete Gebühr ist die Gebührenmarke, die Sie mit der Tonne erhalten. Tonnen ohne Gebührenmarke dürfen nicht entleert werden.

Richtig sortieren!

Für bereits vorhandene Biotonnen erhalten Sie bei Bedarf neue Aufkleber mit der Trennliste für die Biotonne (22 x 22 cm) sowie zusätzlich Deckelaufkleber „Keine Plastiktüten!“(5 x 10 cm) bei der Abfallberatung.

Falsch befüllte Biotonnen werden nicht entleert. Die Bioabfälle werden in Quarzbichl nachsortiert (auch per Hand!) und zu hochwertigem Qualitätskompost verarbeitet. Zusätzlicher Sortieraufwand erhöht die Kosten, die alle mitzahlen (Auswirkung von Fehlwürfen auf die Kosten). Geben Sie deshalb nur kompostierbare pflanzliche Abfälle und Eierschalen in die braune Biotonne!

Keine Plastiktüten:

Geben Sie die Bioabfälle nicht in Plastiktüten oder ähnlichem  in die Biotonne! Diese müssen sonst 1. wieder heraussortiert werden (per Hand!) und 2. müssen Reste davon abschließend abgesiebt werden – unter Verlust eines Drittels des guten Kompostes! Das gilt auch für „Bioplastik“-Tüten, die nicht schnell genug verrotten und sich in verschmutztem Zustand am Sortierband nicht von „echten“ Plastiktüten unterscheiden. Alternative: Im Handel sind Papiertüten und auch Papiersäcke in Tonnengröße erhältlich oder folgende Tipps: 

  • Bioabfälle schon in der Küche in Papiertüten oder Zeitungspapier (keine Illustrierte) einschlagen und Eierkartons o.ä. zu unterst in die Tonne: verhindert Maden und Sickerwasser im Sommer und eingefrorene Tonnen im Winter.
  • Pfiffig, einfach und schnell: aus Zeitungspapier eine Tüte für den Kücheneimer falten, hier der Link  (mit Dank an My own movement)
  • Weitere Tipps erhalten Sie über die Links Biotonne im Sommer und Biotonne im Winter.

Reinigung von Biotonnen:

Hinweise und Tipps zur Tonnenreinigung

Verwertung und Nutzung des Bioabfalls:

Aus dem Bioabfall entstehen Strom, Wärme, Qualitätskompost und Dünger:

Ihre Fragen beantwortet die Abfallberatung gerne.