Entgasung


Gasfackel auf der Deponie Am Vorberg

Infolge der biologischen und chemischen Umsetzungsprozesse im abgelagerten Abfall entsteht Deponiegas. Es besteht aus Methangas (ca. 40 – 60 Vol-%), Kohlendioxyd (ca. 35 Vol-%), Stickstoff (ca. 4 Vol-%) sowie anderen Spurenstoffen.

Deponiegas ist giftig und in bestimmten Konzentrationen explosiv. Da es zudem den Treibhauseffekt verstärkt und zu Geruchsbelästigungen führt, wird das entstehende Gas gezielt erfasst. Die Gaserfassung erfolgt über horizontale und vertikale Leitungen, über die das Gas abgesaugt wird.

Bis 2005 erfolgte aus dem Deponiegas eine Stromerzeugung mit Hilfe eines Generators. Sie wurde eingestellt, weil ab diesem Zeitpunkt nur noch mechanisch-biologisch vorbehandelter Abfall eingebaut wurde, in dem nicht genügend Organik für die Entstehung einer ausreichenden Gasmenge enthalten ist.

Daher wird das erfasste Restgas jetzt einer Fackel zugeführt und dort umweltgerecht beseitigt. Es wird bei Temperaturen verbrannt, in denen Schadstoffe zerstört werden.