AKTUELLES


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Elektrogeräte – Gesetzesänderungen zu langjähriger Reparierbarkeit:

Ab sofort gilt: Europaweit müssen Elektrogeräte länger reparierbar sein. Ersatzteile müssen mindestens 7 bzw. 10 Jahre (je nach Produktgruppe) verfügbar sein und die Geräte müssen so aufgebaut sein, dass sie sich zwecks Reparatur zerlegen lassen. Die 7 bzw. 10 Jahre gelten ab dem Inverkehrbringen des letzten Exemplars einer Produktreihe. Das bedeutet für Verbraucher/-innen:

  • Ab dem 1.März 2021 gekaufte Geräte können mindestens 7-10 Jahre lang bei Defekt eines Bestandteiles (z.B. in einem Repair-Cafe) repariert und dadurch länger genutzt werden. Eine lange Nutzung ist aus Sicht der Umwelt (Abfallvermeidung und Ressourcenschutz) fast immer vorteilhaft und schont nebenbei den eigenen Geldbeutel.
  • Falls doch ein Gerätekauf ansteht wird der Kauf von Secondhand-Geräten anstellen von Neugeräten noch attraktiver. Denn Geräte, die nicht älter als März 2021 sind und z.B. in 2 Jahren als Gebrauchtgerät gekauft werden, können notfalls noch nach etlichen Jahren repariert und damit genutzt werden (Informationen zum Gebrauchtgerätekauf).

Grundlage für die rechtliche Änderung ist die EU-Ökodesign-Richtlinie. Weitere Informationen dazu beim Umweltbundesamt

Übrigens:
Auch die Energielabel von Elektrogeräten wurden in dieser Richtlinie neu geregelt. Geräte der bisher besten, also sparsamsten Kategorie A+++  müssen spätestens ab 18. März 2021 mit Kategorie B ausgezeichnet werden (bei Lampen und Leuchten ab 1. September 2021). Kategorie B ist dann erstmal die beste Einstufung – so lange, bis Hersteller weitere Verbesserungen einführen, die über die derzeitigen Spitzenwerte hinausgehen: dann wird künftig wieder die Kategorie A vergeben.

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Corona-Informationen

Stand 03.03.2021:

In Bayern gilt nach wie vor eine Ausgangsbeschränkung, das Verlassen der Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Jeder ist angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. 
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Verwaltung/
Parteiverkehr/
AWU-Bürgerbüro und WGV: 

Bitte kommen Sie NICHT persönlich, sondern kontaktieren Sie telefonisch oder per Mail die jeweiligen Ansprechpartner, damit Vorgänge ohne persönliches Kommen bearbeitet werden oder – für den Fall, dass persönliches Kommen nötig ist – Formalitäten/Ausdrucke vorbereitet werden können.

Entsorgung:  

ALLE Annahmestellen:

  • Maskenpflicht:  in den Gebäuden  und an allen Wertstoffhöfen  FFP2-Maske tragen!
  • Kurzfristige Absperrungen aufgrund zu hoher Kundendichte bitte beachten. Diese dürfen auch zu Fuß nicht umgangen werden!
  • Befolgen Sie die Aufforderungen des Personals.
  • Halten Sie den Abstand von mindestens 1,5 Meter zu anderen Kunden, auch zum Personal ein! (Wenn aufgrund eines Nebengeräuschs, fahrender LKW o.ä., keine Verständigung möglich ist: bitte nicht näher herantreten, sondern warten, bis das Geräusch vorbei ist.)
  • Benutzen Sie Aufstiegstreppen nur alleine.
  • Kassiervorgang an Stellen mit Erdenverkauf nur durch die Scheibe abwickeln
  • Kinder bitte zuhause lassen (bei der Notlösung, Kinder im Auto zu lassen, bitte zeitweise auftretende Wartezeiten berücksichtigen)
  • generelle Corona-Verhaltensregeln des Ministeriums: Merkblatt

Wegen der gebotenen Beschränkung der Personenzahlen, die die Einrichtung betreten dürfen, muss – besonders samstags – mit Wartezeiten gerechnet werden.

QUARZBICHL und ENTSORGUNGSZENTRUM AM VORBERG in Greiling

  • volle Öffnungszeiten: Quarzbichl, Greiling
  • Problemstoffannahme (samstags in Quarzbichl)  mit Einschränkungen:  Merkblatt
  • Erdenverkauf:
    Quarzbichl: 
    kein Kleinmengenverkauf/ Selbstabfüllen mehr, sondern nur noch mittlere-größere Mengen/ Radladerverladung (auch an privat);
    Greiling + andere Grüngutannahmestellen:
    Erdenverkauf von Groß- und Kleinmengen (Verkaufsstellen)

Gemeindliche Wertstoffhöfe

Entsorgung von Masken aus Privathaushalten

Von Personen, die nicht positiv getestet wurden und kein begründeter Verdachtsfall/ nicht in Quarantäne sind:

  • Restmülltonne (aus Rücksicht gegenüber anderen Nutzern der Restmülltonne bei Mehrfamilienhäusern bitte in einer verschlossenen Tüte)

Abfalltrennung bitte beibehalten

Da sich mehr Menschen länger als sonst zuhause aufhalten, fällt dort auch mehr Abfall an. Es kommt auf alle Bürgerinnen und Bürger an, damit die Restabfalltonnen nicht überquellen. Zudem ist es für den Fortbestand der Sortierungs- und Verwertungsanlagen wichtig, dass diese auch mit Input (also den jeweiligen Wertstoffen) versorgt werden. Laut Bundesumweltministerium sind während der Coronavirus-Pandemie die Abfallvermeidung und die richtige Abfalltrennung umso wichtiger. Falls Wertstoffhöfe zwischenzeitlich schließen müssten und dadurch z.B. keine Elektrogeräte- oder Pappe-Entsorgung möglich wäre: bitte zwischenlagern.

Für Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne leben, gilt abweichend hiervon Folgendes:

Haushalte mit Corona-positiven Personen oder begründeten Verdachtsfällen

Bisher sind keine Fälle bekannt, bei denen sich Personen durch Berührung von kontaminierten Oberflächen mittels Kontaktinfektion angesteckt haben. Dennoch ist dieser Übertragungsweg nicht auszuschließen. Zum Schutz der Hausmeister, Nachbarinnen und Nachbarn in Mehrparteienhäusern sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Abfallentsorgung empfiehlt das Bundesumweltministerium (BMU) daher in Abstimmung mit den für die Abfallentsorgung zuständigen Ministerien der Bundesländer folgende Vorsichtsmaßnahmen:

Für private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, gilt:

  • Neben Restmüll werden auch Verpackungsabfälle (gelbe Tonne), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgt.
  • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen.
  • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Müllsäcke werden möglichst sicher verstaut, so dass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

Für alle privaten Haushalte in Deutschland, in denen keine infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 leben, gilt weiterhin uneingeschränkt das Gebot der Abfalltrennung. Für sie ändert sich bei der gewohnten Abfallentsorgung nichts.

Diese Vorsichtsmaßnahmen orientieren sich an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI).
(27.03.2020, Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums Nr. 050/20)

Haben Sie dadurch mehr Restabfall, als in Ihre graue Tonne passt, können spezielle (rote) Restabfallsäcke erworben werden, die bei der Leerung der schwarzen Tonne mitgenommen werden: Verkaufsstellen
Rückfragen gerne.