Aktuelles


Wichtige Änderungen 2018:

1. Sperrmüll

Zum 01.01.2018 verlieren die bisherigen Sperrmüll- und Altmetallkarten ihre Gültigkeit!

Sperrmüll-Selbstanlieferung ab 2018:

Die Selbstanlieferung ist weiterhin kostenfrei möglich, allerdings nur mit einer von der WGV ausgestellten, personifizierten Berechtigung. Das Formular, das Sie ab Januar 2018 dazu benötigen, finden Sie hier. Das ausgefüllte Formular muss per Mail oder Post an uns gesandt werden, Sie erhalten die Anlieferberechtigung dann innerhalb weniger Arbeitstage per Post. Dies gilt dann auch für Holzmöbel! Dagegen können Altmetall und Elektrogeräte weiterhin ohne Formular kostenfrei angeliefert werden.

Sperrmüll- und Altmetallabholung ab 2018:

Abholungen werden ab 01.01.2018 mit einer Pauschale von 35,- € pro Abholung (haushaltsübliche Menge) kostenpflichtig. Werden nur Altmetall oder Elektrogeräte abgeholt, beträgt die Pauschale 20,- €. Dadurch werden die Kosten nur noch von denjenigen Kunden getragen, die die Abholung in Anspruch nehmen. Angestrebt ist die Abholung innerhalb von 3 Wochen.

Das Formular dazu finden Sie hier. Das ausgefüllte Formular muss per Mail oder Post an uns gesandt werden, Sie erhalten die Termine zusammen mit der Rechnung von der WGV. Wie bisher gibt es getrennte Termine für Sperrmüll/ Holzmöbel bzw. Altmetall/ Elektrogeräte. Die Gegenstände dürfen erst am Vorabend der jeweiligen Abholung an der Straße bereitgestellt werden.

Die alten Karten zur Sperrmüll-/Altmetallabholung gelten noch bis zum 31.12.2017:  wenn die Karten bis zum 31.12.2017 bei uns eingegangen sind, werden sie noch wie zuvor bearbeitet, das heißt die Abholung erfolgt noch kostenfrei.

2. Restabfallgebühr leicht gesenkt, Marken gelten weiter

Die Gebührenmarken müssen nicht ausgetauscht werden, Marken von 2017 und 2016 gelten weiterhin.

Die neuen – leicht gesenkten – Restmüllgebühren finden Sie hier.

3. Tonnenanmeldungen und Abfallgebühren:

Für Papier-, Bio- und Restabfalltonnen hatten bisher die Städte und Gemeinden des Landkreises An- und Abmeldung, Gebühreneinzug, Versand der Marken sowie Ausgabe und Rücknahme der Tonnen übernommen. Ab sofort werden alle Vorgänge, die den Zeitraum ab 01.01.2018 betreffen, zentral durch das  Bürgerbüro  des Abfallwirtschaftsunternehmens AWU bearbeitet.

Die Rückgabe von Tonnen an den gemeindlichen/ städtischen Bauhöfen ist nur noch bis zum 30.12.2017 möglich und nur für Abmeldungen bis zum 31.12.2017 (siehe folgender Punkt „Tonnenservice“). Bei Anmeldungen zum 01.01.2018 werden Ihnen die Tonnen geliefert:

4. Tonnenservice: Lieferung / Abholung

Die Rückgabe und Abholung von Papier-, Bio- und Restabfalltonnen läuft nur noch bis 30.12.2017 über die gemeindlichen/ städtischen Bauhöfe (und nur für Vorgänge, die noch das alte Jahr betreffen). Ab Januar 2018 erfolgt die Tonnenauslieferung und –abholung zentral über einen Dienstleister. Damit kommen wir dem immer wieder geäußerten Wunsch nach, Tonnen nicht mehr im Privatfahrzeug transportieren zu müssen. Die Gebühr für den Tonnenservice beträgt bei einer Tonne 10,- €, für jede weitere Tonne 5,- €. Der Tonnenservice wird in Zusammenhang mit An- oder Abmeldung aktiviert.

5. Verpackungstonne („Gelbe Tonne“)

Zum 01.01.2018 werden die Wertstoffinseln durch die Verpackungstonne abgelöst.

Bei der Verteilung orientiert sich das beauftragte Unternehmen an der Anzahl der Papiertonnen, was für die meisten Haushalte passen müsste. In diesen Fällen ist KEINE Bestellung nötig. Die Behälter werden bereits ausgeliefert, da für die Auslieferung der landkreisweit 35.000 Tonnen sechs Wochen benötigt werden.

Die erste Leerung erfolgt im Januar, daher wird empfohlen, die Tonnen jetzt noch nicht zu nützen! Bis zum Jahresende stehen die gewohnten Sammelstellen (Wertstoffinseln, Wertstoffhöfe) für Ihre Verpackungen zur Verfügung. Bitte trennen Sie dort nach wie vor nach der ausgeschilderten Trennvorschrift, da erst ab Jahreswechsel die (dann gemischten) Verpackungen in einer Sortieranlage verarbeitet werden. Sobald uns die Abfuhrtermine der Verpackungstonne bekannt sind, werden diese in die Abfuhrkalender eingearbeitet. Voraussichtlich ab Mitte Dezember werden die neuen Abfuhrkalender abzurufen sein.

Bei Fragen zur Auslieferung wenden Sie sich damit an das zuständige Unternehmen Firma Lachner (Die Verpackungstonne wird deutschlandweit von den dualen Systemen – nicht von AWU oder WGV – organisiert, Auftragnehmer ist Fa. Lachner):

      Tel.  0800 / 11 434 69  oder per Mail:   konzepte@heinz-entsorgung.de

Start der Auslieferung war Anfang November. Bis Anfang Dezember sollten die Verpackungstonnen in den Gemeinden Kochel am See, Schlehdorf, Benediktbeuern, Bichl, Bad Heilbrunn, Jachenau, Lenggries, Wackersberg, Bad Tölz, Gaißach, Reichersbeuern, Greiling, Sachsenkam und Königsdorf ausgeliefert worden sein. Der weitere Plan:  KW 48+49 Geretsried, KW 50+51 Wolfratshausen, Münsing, Eurasburg, Egling, Dietramszell. Bei der hohen Stückzahl der Tonnen können sich  Verschiebungen ergeben.

Warum der Wechsel?

Bisher haben das Abfallwirtschaftsunternehmen des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen zusammen mit der Politik die getrennte Sammlung mittels Wertstoffinseln favorisiert, da es immer leichter ist, bereits vorsortierte Wertstoffe zu verwerten, als aus einem Gemisch wieder verwertbare Wertstoffe heraus zu sortieren. Leider hat sich jedoch im Laufe der Jahre herausgestellt, dass einerseits die Verschmutzung der Standplätze durch Abfallablagerungen jeglicher Art steigt – eine Zumutung für die Anlieger – und andererseits die Mitmachbereitschaft sinkt: die Menge der zu den Wertstoffinseln und Wertstoffhöfen gebrachten Wertstoffe sinkt insgesamt und es werden zunehmend gemischte Wertstoffe vor die Behälter gestellt, ohne diese einzusortieren. Dadurch ist eine Nachsortierung der Wertstoffe ohnehin notwendig. Der hohe Bring- und Sortieraufwand, den wir unseren Kunden zumuten, ist daher kein Gewinn im Sinn einer hochwertigeren Verwertung mehr. Daher haben wir uns zu einem Systemwechsel auf die Verpackungsabfalltonne entschlossen.

Was gehört in die Verpackungstonne?

In die Verpackungstonne gehört alles, was bisher über die Wertstoffinseln gesammelt wurde (Verpackungsfolien, Hohlkörper, Becher und Blister, Getränkekartons, Weißblechdosen, Aluminiumverpackungen) sowie zusätzlich Styroporverpackungen. In die Verpackungstonne gehören dagegen kein Glas (dieses wird weiter über die Glascontainer und Wertstoffhöfe gesammelt) und auch keine Nicht-Verpackungen (wie Spielzeug oder Schreibtischablagen).

Was passiert mit den Wertstoffinseln und Wertstoffhöfen?

Die Wertstoffinseln werden zum Jahreswechsel abgezogen (die Glascontainer bleiben). Die Wertstoffhöfe bleiben für die Erfassung der zahlreichen sonstigen dort angenommenen Wertstoffe bestehen. Die in die „Gelbe Tonne“ gehörenden Leichtverpackungen können dort nur in der ersten Übergangszeit noch abgegeben werden. Nur an den Wertstoffhöfen in  Bad Tölz, Geretsried Malvenweg, Wolfratshausen, Entsorgungszentrum Am Vorberg in Greiling und Quarzbichl  wird es weiterhin eine Abgabemöglichkeit für Leichtverpackungen geben. Hierhin können Kunden aus beengten Altstadtbereichen ausweichen, wo keine Aufstellmöglichkeit für die Verpackungstonne geschaffen werden kann, sowie Kunden, die kurzfristig mehr Verpackungen haben als in die eigene „Gelbe Tonne“ passen. Die Anlieferung von Verpackungen an den genannten Wertstoffhöfen muss  lose oder in durchsichtigen Säcken  erfolgen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt Verpackungstonne sowie in den zusätzlichen Informationen für Hausverwaltungen.