AKTUELLES


Corona-Vorsorge: Wertstoffhöfe der WGV und Grüngutannahmestellen geschlossen

Die unter der Regie der WGV befindlichen Wertstoffhöfe und Grüngutannahmestellen sind bis auf weiteres geschlossen. Diese Maßnahme ist notwendig, um Menschenansammlungen zu vermeiden und Infektionsketten zu unterbrechen. Auch unser Personal muss geschützt werden, um die Verarbeitung der Abfälle aus den Restabfall-, Bio- und Papiertonnen weiter gewährleisten zu können, damit Ihre Tonnen weiter geleert werden können! Wir müssen Sie daher bitten, Sperrmüll, Grüngut und dergleichen zwischenzulagern und bitten hierfür um Verständnis.

Geschlossen sind:

  • Entsorgungszentrum Am Vorberg/Greiling für Privatkunden
  • Geretsried Jeschkenstraße
  • Wolfratshausen
  • Grüngutannahmestelle Pessenbach
  • Grüngutannahmestelle Egling

In Quarzbichl gilt Folgendes:

  • Wertstoffhof geschlossen, keine Privatanlieferungen
  • Grüngutabgabe und Erdenverkauf für Privatkunden geschlossen
  • gewerbliche Anlieferungen derzeit mit Einschränkungen möglich (Abfallberatung)
  • Privatkunden mit nachweislichen Notfällen (z.B. Umzügen) wenden sich bitte an die Abfallberatung
  • Sperrmüllabholung läuft! Zum Antrag (ganz unten)
  • Bürgerbüro (Behälteran- und abmeldung, Gebührenmarken) und WGV-Verwaltung/ Sperrmüllanträge für die persönliche Vorsprache geschlossen (Kontakt per Telefon, E-Mail und Fax weiterhin möglich)
  • Telefon Abfallberatung: da wir jetzt auch in der Verwaltung vorsorglich im Schichtbetrieb arbeiten, d.h. jeweils nur noch eine/r von uns vor Ort ist, kann es bei der telefonischen Erreichbarkeit zu Stoßzeiten zu Engpässen kommen. Daher haben wir die Telefonzeiten für die Abfallberatung erweitert auf Mo – Do 7.00 – 12.00 und 12.15 – 18.00 Uhr, Freitag 7.00 – 13.00 Uhr (im Wechsel ebenfalls bis 18.00 Uhr) (gilt nur für Abfallberatung, nicht für Bürgerbüro)

Gemeindliche Wertstoffhöfe:

Ob diese geschlossen haben, erfahren Sie – soweit uns bekannt – in unseren APP/Onlinedinesten.  Wenn dort kein Vermerk bzgl. Schließung steht, wird empfohlen, sicherheitshalber bei der jeweiligen Gemeinde nachzufragen.

Bitte beachten Sie:  Es wird tagaktuell über neue Maßnahmen entschieden, ggfs. werden Änderungen auch behördlich angeordnet. Bitte informieren Sie sich hier.

Verhaltensregeln um andere und sich selbst zu schützen (z.B. am Glascontainer)

  • Mindestabstand 1,50 Meter zu anderen Personen
  • außerdem: Merkblatt

Abfalltrennung in Zeiten der Coronavirus-Pandemie

Die Bekämpfung des SARS-CoV-2-Virus stellt auch die Abfallentsorgung in Deutschland vor besondere Herausforderungen. Da sich mehr Menschen länger als sonst zuhause aufhalten, fällt dort auch mehr Abfall an. Es kommt auf alle Bürgerinnen und Bürger an, damit die Restabfalltonnen nicht überquellen und Hygieneregeln eingehalten werden. Laut Bundesumweltministerium sind während der Coronavirus-Pandemie die Abfallvermeidung und die richtige Abfalltrennung umso wichtiger. Wo dies nicht möglich ist (z.B. keine Elektrogeräte- oder Pappe-Entsorgung möglich, da Wertstoffhöfe geschlossen haben): bitte zwischenlagern.

Für Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne leben, gilt abweichend hiervon Folgendes:

Haushalte mit Corona-positiven Personen oder begründeten Verdachtsfällen

Bisher sind keine Fälle bekannt, bei denen sich Personen durch Berührung von kontaminierten Oberflächen mittels Kontaktinfektion angesteckt haben. Dennoch ist dieser Übertragungsweg nicht auszuschließen. Zum Schutz der Hausmeister, Nachbarinnen und Nachbarn in Mehrparteienhäusern sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Abfallentsorgung empfiehlt das Bundesumweltministerium (BMU) daher in Abstimmung mit den für die Abfallentsorgung zu-ständigen Ministerien der Bundesländer folgende Vorsichtsmaßnahmen.

Für private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, gilt:

  • Neben Restmüll werden auch Verpackungsabfälle (gelbe Tonne), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgt.
  • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen.
  • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Müllsäcke werden möglichst sicher verstaut, so dass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

Für alle privaten Haushalte in Deutschland, in denen keine infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 leben, gilt weiterhin uneingeschränkt das Gebot der Abfalltrennung. Für sie ändert sich bei der gewohnten Abfallentsorgung nichts.

Diese Vorsichtsmaßnahmen orientieren sich an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI).
(27.03.2020, Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums Nr. 050/20 )

Haben Sie dadurch mehr Restabfall, als in Ihre graue Tonne passt, können spezielle (rote) Restabfallsäcke erworben werden, die bei der Leerung der schwarzen Tonne mitgenommen werden: Verkaufsstellen
Rückfragen gerne.

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Angebot Ausbildungsplatz zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft: