AKTUELLES


Glascontainerleerung

Auf den normalen Müllfahrzeugen wurde letzte Woche jeder Mann gebraucht – auch der Glasfahrer wurde dort mit eingesetzt. Daher ist die Glasleerung letzte Woche leider komplett entfallen – die Iglus wären vermutlich auch an vielen Orten nicht zugänglich/ zufahrbar gewesen. Seit heute erfolgt wieder Leerung, es kommt aber zu Überfüllungen, da er nicht überall gleichzeitig beginnen kann. Wir bitten die Kunden darum, das Glas möglichst noch 1-2 Wochen zuhause zwischenzulagern. Vielen Dank für das Verständnis.

Verzögerungen bei der Tonnenabfuhr

Aufgrund der Schneeverhältnisse kommt es in etlichen Gemeinden zu Problemen bei der Tonnenabfuhr. Selbst geräumte Straßen sind oft zu glatt für die Fahrzeuge, einige mussten schon von Bergefahrzeugen aus den Straßengräben geborgen werden. Zudem sind die Einfahrten in Nebenstraßen aufgrund der Schneehäufen oft für die langen Müllfahrzeuge nicht möglich, da diese nicht mehr um die Kurve kommen. Das anfangs noch durchgeführte Ausgraben von Tonnen kann ab sofort nicht mehr durchgeführt werden, da die Mannschaften mit ihren Kräften am Ende sind. Bitte stellen Sie die Tonnen so bereit, dass sie nicht vom Schneepflug zugeschüttet und nicht aus den Schneehäufen ausgegraben werden müssen. Genauso bitte die Türen von Tonnenhäuschen freischaufeln. Ein Ausgraben kann vom Leerungspersonal nicht durchgeführt werden, selbst wenn es nur wenige Schaufeln wären, denn täglich sind 800-1000 Tonnen zu leeren und dies als Leistung zusätzlich zum normalen Tagespensum übersteigt die Kräfte. Die Müllfahrzeuge sind mit zusätzlichem Personal ausgestattet, es werden zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt und dennoch sind die Mannschaften teilweise 11-13 Stunden unterwegs.

Teile einiger Touren müssen leider ersatzlos entfallen. Wir bitten um Verständnis.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit folgende Einzelinformationen:

  • Alle Gemeinden, Restmüll:
    Kunden von entlegenen Höfen und Straßen, die nicht angefahren werden konnten, dürfen nächstes Mal (ausnahmsweise!) einen beliebigen Restmüllsack mit dazu stellen.
  • Bad Tölz, Biotonne vom 10.01.:
    Leerung entfällt leider komplett (Fahrzeug wurde für Restmüll-Nachleerung gebraucht). Da derzeit keine Gartenabfälle anfallen, hoffen wir, dass der Platz in den meisten Biotonnen bis zur nächsten Leerung ausreicht (vielleicht mit nachbarschaftlicher Hilfe?). Ansonsten  bitte nächstes Mal was dazu stellen (im Papiersack, möglichst auf Karton o.ä. stellen, damit dieser nicht am Boden festfriert).
  • Greiling/ Reichersbeuern/ Sachsenkam:
    Tonnen, die bis Freitag, 11.01., ca. 17 Uhr nicht geleert wurden, können nicht mehr nachgeleert werden, da die Fahrzeuge nächste Woche die dann fälligen Touren fahren müssen und der Zeitbedarf wegen schwieriger Straßenverhältnisse/ enger Kurven immer noch sehr hoch ist.
    Restmüll:  in diesem Fall wird auf der VG Reichersbeuern ein roter AWU-Restmüllsack ausgegeben
    Biotonnen: Da derzeit keine Gartenabfälle anfallen, hoffen wir, dass der Platz bis zur nächsten Leerung ausreicht (vielleicht mit nachbarschaftlicher Hilfe?). Ansonsten  bitte nächstes Mal was dazu stellen (im Papiersack, möglichst auf Karton o.ä. stellen, damit dieser nicht am Boden festfriert).
  • Dietramszell (außer Ascholding), Restmülltonne vom 08.01.:
    etliche Nebenstraßen waren nicht geräumt und daher nicht befahrbar. Eine Nachleerung war zwar beabsichtigt, muss jedoch jetzt leider entfallen, da die Schneefälle und damit die täglichen Einsatzstunden andauern. Ausnahmsweise daher folgende Regelung: Falls der Platz in der Tonne nicht ausreicht, darf beim nächsten Mal am 22.01. ausnahmsweise ein beliebiger Müllsack dazugestellt werden.
  • Dietramszell, Am Kranzfeld 3-7 und Am Gasteig: Bioleerung 14.01. wegen beengter Kurven nicht möglich. Da derzeit keine Gartenabfälle anfallen, hoffen wir, dass der Platz bis zur nächsten Leerung ausreicht (vielleicht mit nachbarschaftlicher Hilfe?). Ansonsten  bitte nächstes Mal was dazu stellen (im Papiersack, möglichst auf Karton o.ä. stellen, damit dieser nicht am Boden festfriert).
  • Egling-Veiglberg, Biotonne vom 10.01:
    Zufahrt war auch bei Nachleerung nicht möglich. Gegebenenfalls bitte nächstes Mal 24.01. was dazu stellen (im Papiersack, möglichst auf Karton o.ä. stellen, damit dieser nicht am Boden festfriert).
  • Eurasburg-Habichtgraben/Lengenwies, Biotonne vom 22.01:
    Straße zu glatt. Gegebenenfalls bitte nächstes Mal was dazu stellen (im Papiersack, möglichst auf Karton o.ä. stellen, damit dieser nicht am Boden festfriert).
  • Geretsried, Dichterviertel + Jeschkenstr. mit umliegenden Straßen und Wegen, Restmüll vom 10.01:  Nachleerung erfolgt immer nach den regulären Touren nach und nach (auch abhängig davon, wie weit der Bauhof ist mit dem Schnee-Rausfahren), bitte Tonnen draußen stehen lassen.
  • Geretsried-Gartenberg: Bio- und Restmüllleerung in den Straßen Asternweg, Rosmarinweg, Maiglöckchenweg, Enzianweg, Nelkenweg, Frauenschuhweg, Edelweissweg:
    Durch die Schneemassen waren die ohnehin engen Straßen leider für die Müllfahrzeuge länger nicht befahrbar. Nachleerung erfolgt immer nach den regulären Touren nach und nach, bitte Tonnen draußen stehen lassen.
  • Icking, Am Buchet, ca. ab Hausnummer 24, Restmüllleerung vom 22.01. und folgende Leerungen, alle Tonnen:
    Solange die Straße so vereist ist helfen auch Schneeketten nicht. Bitte stellen Sie solange alle Tonnen an der Ecke Fuchsbichl-Eichendorffweg oder  bei Am Buchet 22 bereit.
  • Icking-Walchstadt, 22.01.: Die Restmülltour wird heute nicht mehr geschafft, da das Fahrzeug öfter als geplant nach Quarzbichl zum Ausleeren fahren musste. Ortsteil Walchstadt wird gleich morgen früh fertig gemacht!
  • Icking (außer Dorfen), Restmüll vom 08.01.:
    Die Tour musste wegen zu glatter Straßen abgebrochen werden, Nachleerungsversuch am 09.01. bei morgens noch geringen Schneefällen erfolglos (die Straßen waren geräumt, aber zu glatt), Leerungsversuch Montag, 14.01. ebenfalls erfolglos: Kurven zu eng für das große Fahrzeug (und Straßen teilweise auch zu glatt). Für diejenigen Kunden, die nicht angefahren werden konnten erfolgt daher ausnahmsweise folgende Regelung: Falls der Platz in der Tonne nicht ausreicht, darf beim nächsten Mal am 22.01. ausnahmsweise ein beliebiger Müllsack dazugestellt werden.
  • Icking-Dorfen, Restmüll- und Papiertonnenleerung von Freitag, 11.01.:   Nachleerung erfolgte am Samstag, 12.01.
  • Königsdorf, Grundstraße, Restmüll: war komplett für den Verkehr gesperrt, Nachleerung erfolgt nicht. Wenn der Platz in den Tonnen nicht ausreicht darf beim nächsten Mal ausnahmsweise ein beliebiger Müllsack dazugestellt werden.
  • Lenggries-Langeneck, Leger, Fall, Vorderriß und Umgebung, Restmülltonne:  Tour konnte letzte Woche wegen gesperrter Straßen nicht fertig durchgeführt werden. Nachleerung voraussichtlich (wenn die Straßenverhältnisse es erlauben) am 15./16.01. mit Extrafahrzeug; Rückfragen  ggfs. bei Fa. Heinz, 08856 / 932 565.
  • Wolfratshausen – Waldram, Biotonne, 07.01:  Nachleerung erfolgte zwar, Gebsattelstraße konnte jedoch wegen zu enger Kurve nicht befahren werden. Keine weitere Nachleerung möglich. Da derzeit keine Gartenabfälle anfallen, hoffen wir, dass der Platz in den meisten Biotonnen bis zur nächsten Leerung ausreicht (vielleicht mit nachbarschaftlicher Hilfe?). Ansonsten bitte nächstes Mal am 21.01. was dazu stellen (im Papiersack, möglichst auf Karton o.ä. stellen, damit dieser nicht am Boden festfriert).
  • Gesamtlandkreis, Verpackungstonne:
    nicht in unserem Auftrag, daher bitte ggfs. bei Fa. Lachner nachfragen unter 0800 – 11 434 69 (Fragen zur Leerung auch bei Fa. Heinz unter 08856 / 932 565) oder per Mail:
    konzepte@heinz-entsorgung.de  .

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Gebührenmarken:

  • Die Gebührenmarken auf den Tonnen gelten weiter. Kein Austausch notwendig!
  • Die Gebühren für das erste Quartal sind in unveränderter Höhe am 15.02.2019 zur Zahlung fällig. Soweit nicht schon geschehen empfehlen wir die Übermittlung eines SEPA-Lastschriftmandats (zum Formular und zur Datenschutzinformation)

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Abzug der Container für Verpackungen an den meisten Wertstoffhöfen:

Die von dem zuständigen Dualen System zugestandene Übergangszeit von einem Jahr läuft im Dezember 2018 ab. Anschließend werden die Container für Verpackungen an den gemeindlichen Wertstoffhöfen abgezogen – wie angekündigt. Wenn Sie keine ausreichende Anzahl an Verpackungstonnen (Gelbe Tonnen) haben, ist es jetzt höchste Zeit, bei der Fa. Lachner weitere Tonnen zu beantragen: Tel. 0800 – 11 434 69 oder Mail an konzepte@heinz-entsorgung.de .

Nur an den Wertstoffhöfen in

  • Bad Tölz
  • Geretsried Malvenweg
  • Wolfratshausen
  • Entsorgungszentrum Am Vorberg in Greiling
  • Quarzbichl

wird es weiterhin eine Abgabemöglichkeit für Verpackungen geben. Diese 5 Sammelstellen stehen weiterhin zur Verfügung für Kunden aus beengten Altstadtbereichen, wo keine Aufstellmöglichkeit für die gelbe Verpackungstonne geschaffen werden kann, sowie für Kunden, die kurzfristig mehr Verpackungen haben als in die eigene Verpackungstonne passen.

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Die Vermeidung von Mikroplastik in der Umwelt fängt bei Ihrer Biotonne an!

Plastiktüten in der Biotonne lassen sich trotz moderner Technik und trotz Handsortierung nie komplett aus dem Bioabfall entfernen. Das liegt daran, dass Bioabfall ein „baziges“ Material ist, das die Plastiktüten verschmutzt, die dadurch zu schwer für Windabscheidung und zu verschmiert für optische Trenngeräte (Nahinfrarot) werden. In der Handsortierung wird ein Großteil entfernt, jedoch Tütenstückchen, die zu klein sind, die zerknüllt sind oder von Bioabfall überdeckt sind, sind zu versteckt für eine komplette Entfernung – zumal sie aufgrund der Verschmutzung oft die gleiche Farbe haben wie Bioabfall. Die Folge ist, dass während des Biogas- und Kompostierungsprozesses Plastikstücke im Bioabfall verbleiben, die zwar anschließend aus dem dann trockenerem Material abgesiebt werden können, jedoch bleibt dabei sehr viel guter Kompost, der sich nur noch nicht klein genug zersetzt hat, ebenfalls im Sieb hängen. Dieses an sich gute Material muss dann wegen der enthaltenen Plastikstücke teuer entsorgt werden, anstatt auf Feldern und in Gärten seinen Dienst tun zu können. Ein Verlust für die Umwelt und ein großer Kostenfaktor für die Abfallgebühren.

Diese Aufkleber werden im Versuchsgebiet Geretsried auf die Biotonnen der Kunden aufgeklebt (teilweise schon erfolgt, Fortsetzung bei geeigneter Witterung).

Es ist daher wichtig, dass Plastiktüten gar nicht erst in die Biotonnen gegeben werden! Dies trifft auch auf angeblich kompostierbare plastikähnliche Tüten zu, die in der zur Verfügung stehenden Rottezeit nicht abgebaut werden und deren Fetzchen nicht von Plastiktüten-Fetzchen unterschieden werden können. Niemand möchte Kompost kaufen, in dem Stückchen zu sehen sind, die nach Plastik ausschauen! Um unter diesen Umständen einen sauberen Kompost zu erhalten, geht sehr viel gutes Material verloren.

Darum ist es wichtig, dass Bioabfall ausschließlich in Papiertüten, in einige Blatt Zeitungspapier eingeschlagen oder lose in die Biotonne gegeben wird.

Um daran zu erinnern, werden – vorerst nur in Geretsried – die Biotonnen der Kunden nach und nach mit Deckelaufklebern beklebt. Die WGV Quarzbichl bittet um Beachtung – im Interesse der Umwelt und im Interesse der Abfallgebühren.

Ebenfalls falsch in der Biotonne sind in Plastik verpackte Lebensmittel, Windeln, Tierkot, Steine, Gartenerde und Holzabfälle. Im  Abfall-ABC  oder bei der  Abfallberatung  erfährt man die richtige Entsorgung.

Was haben private Speiseabfälle mit unserem Strom zu tun?

Bioabfallsammlerinnen und Bioabfallsammler, die auch private Speiseabfälle (auch gekocht, auch Knochen) mit in die Biotonne geben, tun einen guten Dienst. Denn diese Abfälle stecken voller Energie und der daraus produzierte Strom ist nicht nur ein Beitrag zur nachhaltigen Energiegewinnung, sondern die daraus resultierende Erträge fließen in den Müllgebührenhaushalt zurück.

Auch folgende Küchen- und Gartenabfälle sind in der Biotonne richtig: Gemüse-, Salat- und Obstabfälle, Eierschalen, Kaffeefilter, Teebeutel aus Papier, Küchenkrepp, Papiertaschentücher, Grasschnitt, Strauchschnitt, Laub, Schnittblumen ohne Draht und ohne sonstige Fremdstoffe.

Samendes Unkraut und kranke Pflanzen sind zwar falsch auf dem eigenen Komposthaufen, aber richtig in der Biotonne, da die Verarbeitung in Quarzbichl bei so hohen Prozesstemperaturen erfolgt, dass die Abtötung von Samen und Krankheitserregern gewährleistet ist. So tragen auch diese organischen Abfälle zur Gewinnung von Strom und Qualitätskompost bei.