Restabfalltonne


Die Restabfalltonne im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist grau.

Die graue Restabfalltonne ist für nicht verwertbare Abfälle, die im normalen Alltag anfallen (Ausnahme Giftabfälle).

In die Restabfalltonne:

  • Einstreu aus Kleintierhaltung
  • Windeln, Hygieneartikel
  • Asche (vollständig erkaltet)
  • Zigarettenkippen
  • Staubsaugerbeutel, Kehricht
  • Putzlappen, Spülschwämme
  • Glühbirnen (aber keine Energiesparlampen)
  • Grablichter
  • Fotos, Dias
  • Kassetten (Audio und Video)
  • Stifte
  • Gummi
  • Leder
  • Federn
  • aufgetragene Kleidung und Schuhe
  • Einzelstücke Porzellan/ Keramik / hitzefestes Glas (z.B. Kaffeekannen, Jenaer Glas)
  • Sägemehl / Hobelspäne von behandeltem und gemischten Holz
  • Durchschlagpapier, Kohlepapier
  • selbstklebendes und beschichtetes Papier
  • verschmutztes Papier
  • stark verschmutzte Plastikverpackungen
  • Plastikgegenstände, die keine Verpackung waren (=andere Plastiksorten), z.B. kaputtes Spielzeug

Nicht in die Restabfalltonne:

Zum Download Trennliste

 

Größe und Leerungsrhythmus:

Zulässige Restabfalltonnengrößen sind 80, 120, 240 und 1100-Liter.

Die Leerung erfolgt generell 14-tägig nach Ihrem Abfuhrkalender. (Kalender 2018 voraussichtlich ab Mitte Dezember online). Nur bei 1100-Liter-Restabfallcontainern kann die wöchentliche (7-tägige) Leerung beantragt werden (über Formular Tonnenanmeldung)

Muss ich eine Restabfalltonne nehmen?

Ja, jeder muss eine Restabfalltonne am Grundstück zur Verfügung haben, die groß genug ist, um alle regelmäßig anfallenden Restabfälle aufzunehmen. Wenn Sie (z.B. als 1-2-Personenhaushalt) regelmäßig weniger Restmüll haben als die kleinste zulässige Tonne bietet, können Sie sich mit direkten Nachbarn zusammenschließen. Das Mindestvolumen von 15 Litern pro Person  darf dabei jedoch nicht unterschritten werden.

Woher bekomme ich die Tonne?

Neu anzumeldende Tonnen sind immer Miettonnen. Das bedeutet, dass die Behälter vom Abfallwirtschaftsunternehmen gestellt werden. Kunden, die aus der Vergangenheit noch eigene Tonnen besitzen, dürfen diese so lange weiternutzen, bis sie kaputt gehen (sofern es sich um rollbare Normbehälter nach Euronorm EN 840 handelt).

Die ab 2018 geltenden Gebühren erfahren Sie hier. Nachweis für die geleistete Gebühr ist die Gebührenmarke, die Sie mit der Tonne (bei kundeneigenen Tonnen mit dem Gebührenbescheid) erhalten. Tonnen ohne gültige Gebührenmarke werden nicht entleert. Für das Jahr 2018 gilt: die Gebührenmarken aus den Jahren 2016 und 2017 gelten weiter, Sie benötigen also nur bei Änderungen im Tonnenbestand neue Marken.

Vorübergehend mehr Restabfall als in die Tonne passt?

Haben Sie nur vorübergehend mehr Restabfall, als in Ihre graue Tonne passt, erhalten Sie hierfür an  Verkaufsstellen  spezielle (rote) Restabfallsäcke, die bei der Leerung der schwarzen Tonne mitgenommen werden. Im Dezember 2017 gibt es die Säcke zusätzlich auch noch bei allen dort nicht aufgeführten Gemeindeverwaltungen (außer Bad Tölz).

Information zu den Gebühren:

Aus den Restabfalltonnengebühren finanzieren sich nicht nur Einsammeln, Verarbeitung und Entsorgung des Restmülls,  sondern auch andere abfallwirtschaftliche Leistungen, die sich nicht selbst tragen. Dies sind z.B. die Entsorgung von haushaltsüblichem Sperrmüll, Grüngut, haushaltsüblichen Problemstoffen, das Giftmobil, der Betrieb und Unterhalt der Anlagen, die Nachsorge der Deponie Am Vorberg und der Altdeponien sowie andere abfallwirtschaftliche Leistungen).

Richtig trennen!

Es ist nicht zulässig, Wertstoffe in die Restabfalltonne zu werfen. Auch Problemabfälle, bestimmte Bauabfälle und Bauschutt dürfen nicht hinein. Bei falsch befüllten Restabfalltonnen verfällt der Leerungsanspruch.

Für bereits vorhandene Restabfalltonnen erhalten Sie bei Bedarf neue Aufkleber mit der Trennliste für die Restabfalltonnen bei der Abfallberatung.

Ihre Fragen beantwortet die Abfallberatung gerne.